Wohnterrassen am Erlberg
Städtebaulicher Ideenwettbewerb der Gemeinde Aindling

Architekten Christian Fußner | Frank Kühne

Ausgangslage
Das zu beplanende Gebiet wird topografisch durch die Aindlinger Terrassentreppen und die damit verbundene Hanglage geprägt. Der Geländeverlauf im westlichen Teilgebiet ist regelmäßig und fällt überwiegend der Hauptblickrichtung folgend von Norden nach Süden hin ab. Das östliche Teilgebiet wird durch eine Terrasse dominiert, die den Blick auf den Gegenhang im Süden frei gibt.

Neben der räumlichen Teilung durch die Hangkante in Nord-Süd-Richtung mit großen Bäumen weisen die Bereiche einen unterschiedlichen Charakter auf. Der starke Geländesprung im Norden mit ausgeprägtem Baumbestand formuliert einen klaren Ortsrand. Der östliche Teil bildet eine Insel, gefasst durch die Böschungskanten im Süden und Norden, innerhalb der bestehenden und noch folgenden Wohnbebauung.

Erschließung
Die bestehende in Nord-Süd-Richtung verlaufende Straße wird als zentraler Verteiler genutzt. Zur Erschließung des westlichen Teilgebiets wird der bestehende Feldweg ausgebaut und der Verkehr in einer Schleife durch das Gebiet geführt. Das östliche Teilgebiet wird durch eine Straße entlang des Höhensprungs im Norden erschlossen. Die Parkierung für die Anwohner erfolgt jeweils direkt auf dem Grundstück. Besucherparkplätze sind im Straßenraum vorgesehen.

Das Gesamtkonzept bietet die Möglichkeit einer späteren Nachverdichtung der angrenzenden Flächen im Westen, um die städtebauliche Idee fortzuführen.

Bebauung
Die Gebäude sind so angeordnet, dass von allen Grundstücken eine gute Sicht in die Landschaft erhalten bleibt und sich durch den Versatz der Häuser zueinander immer wieder Durchblicke zwischen den Häusern ergeben. Um den guten Ausblick in die Landschaft auch vom Inneren der Häuser zu erhalten, wird die Zahl der Vollgeschosse auf zwei beschränkt und als Dachform ein Flachdach vorgeschlagen. Auf diese Weise wird das Thema der Terrassierung auch durch die Gebäudeform ablesbar.

Grünflächen
Der alte Baumbestand an den Ranken und entlang der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Straße wird erhalten und dient dem neuen Wohngebiet als Pufferzone. Im östlichen Teil wird ein Spielplatz angelegt, der den Höhensprung im Norden zu einem Erlebnis macht.

Grundriss-Typologien
Im Zuge einer energetisch nachhaltigen Planung sind die Wohnräume bei allen Grundrisstypen nach Süden hin ausgerichtet. Die Nebenräume liegen jeweils im Norden. Neben der energetischen Ausrichtung wurde auch darauf geachtet, dass Ausblicke in die Landschaft bestehen. Durch die Konfiguration der Grundrisse werden die Gebäude in
den Hang eingebunden und es wird ein spannungsvolles Zusammenspiel von Landschaft und Gebäuden geschaffen.

 

fußner kühne wettbewerb städtebau

Bebauungsplan Plan 1 - Wohnterrassen am Erlberg, Aindling | Zoom >>>

 


 

fußner kühne wettbewerb städtebau

Bebbauungspaln Plan 2 - Wohnterrassen am Erlberg, Aindling | Zoom >>>

 

 
 

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